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Es ist nicht leicht, den guten Vorsatz "etwas für sein eigenes Wohlbefinden zu tun" nicht gleich wieder zu brechen. Meistens gilt es viele Probleme zu überwinden. Um den Anfang für Trennkosteinsteiger etwas einfacher zu machen, habe ich einige Informationen gesammelt und hier eine kleine Zusammenfassung geschrieben.

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Da ich selber nach einer Diät gesucht habe und mit dieser Ernährungsform zu neuer Energie gefunden und abgenommen habe, weiss ich dass es sehr einfach sein kann.

Es müssen natürlich einige Regeln eingehalten und auf wenige Esswaren sogar verzichtet werden, aber im Grossen und Ganzen lässt es sich recht gut leben mit der Trennkost.

Weshalb ausgerechnet die Trennkost für uns so gesund sein soll, versuche ich mit dem Thema Verdauung zu erläutern. Die Grundsätze stammen von dem geistigen Vater der Trennkost, dem amerikanischen Arzt Dr. Hay.

Mit der kurzen Erklärung des Prinzips und dem eigentlichen Trennungsplan, kann ohne weiteres umgehend mit der Trennkost begonnen werden.

Vorsicht!
Lassen Sie sich nicht aus Bequemlichkeit zu einer einseitigen und somit wieder ungesunden Ernährung verleiten. Behalten Sie auch den Säure-Basen-Haushalt Ihres Körpers im Auge. Die bunte Vielfalt an Nahrungsmitteln, welche uns Mutter Natur zur Verfügung stellt soll doch täglich ausgekostet sein...

8.6.10

Grüezi Herr Fehr

Seit anfang Februar 10 ernähre ich mich nach Ihrer Trennkost-Tabelle. Ich habe erfolgreich 9 kg abgenommen ohne zu hungern und ohne Kalorien zu zählen. Und kann mein Gewicht auch halten. Ich bin 1.65 m gross und wiege nun 55-56 kg. also alles paletti und fühle mich pudelwohl.

Danke und liebe Grüsse
A. P. (CH)

PEACE

Weil "UNSER TÄGLICH BROT" vielleicht doch nicht mehr so gesund ist!

Aus dem Inhalt

Vorwort
Aus dem Inhalt
Das Vorverdauen mit Trennkost
Das Verdauen mit Trennkost
Sphinkterdysplasie
Fazit der Verdauung mit Trennkost
leidende Verdauung
Sinn und Zweck dieser Ernährungsform
Vorteile der Trennkosternährung
Die Ernährungsform
Das Trennkost - Prinzip
Tipp:
Trennungsplan
Die 10 "du sollst" Gebote
Fettarm ist nicht "genuss-arm"
Süssen ohne Zucker
die Grundsätze einer gesunden Ernährung
Fettsäuren
Kalorientabelle
E-Nummern-Tabelle
Informationsquellen


"Peace Food" von Ruediger Dahlke - Wie der Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt

Wunderheilung durch Fasten - Illusion oder Realität? - Frank Buchmann

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Das Vorverdauen mit Trennkost

Eigentlich ist unser Körper auf Trennkost ausgerichtet. Dies, weil er Eiweiss und Kohlenhydrate nicht zur gleichen Zeit vorverdauen kann. Der Körper braucht für die Vorverdauung von Eiweiss Säure und für die Kohlenhydrat-Vorverdauung Lauge (oder Base).

Würden beide Flüssigkeiten zusammen kommen, würden sie sich gegenseitig neutralisieren. Somit könnte keine chemische Reaktion, also auch keine Verdauung stattfinden. Der Körper als "kleine Chemiefabrik" hat deshalb für die notwendigen, unterschiedlichen Verdauungsschritte verschiedene Stationen eingerichtet.

Die Verdauung beginnt tatsächlich schon mit dem Gedanken an das bevorstehende Mahl oder dem Blick auf den Teller. Sofort werden im Magen z.B. die entsprechenden Enzyme und die nötige Menge Magensaft bereitgestellt, um konzentriertes Eiweiss zu empfangen und dort vorzuverdauen.

Als Beispiel: Denken Sie intensiv an einen Biss in eine Zitrone - Sie merken wie Ihnen "das Wasser im Munde zusammenläuft".

Der so aufbereitete Eiweissbrei wird dann problemlos im Zwölffingerdarm entsäuert, die nunmehr erfolgende alkalische Weiterverdauung des Eiweisses kann optimal und ungestört ablaufen, um im Dünndarmbereich eine gute Resorption zu ermöglichen.

Für die Proteinverdauung bildet sich im Mund nur ein dünner, schleimiger Speichel, der lediglich die Aufgabe hat, die gekaute Eiweissnahrung zu verflüssigen und ihr als Gleitmittel in den Magen zu dienen. Ganz anders sieht es bei der Aufnahme von konzentrierten Kohlenhydraten aus. Dafür ist ein enzymreicher Speichel erforderlich, der die Vorverdauung bereits im Mund absolviert. Diese ist besonders wirksam, wenn durch ausreichendes Kauen die erforderliche Speichelamylase* gewährleistet ist.

Für den auf diese Weise gut vorverdauten Kohlenhydratbrei ist der Magen nur eine Durchgangsstation, der für die Verdauung keine Funktion hat. So landet der Kohlenhydratbrei rasch im Zwölffingerdarm, wo die ungestörte Weiterverdauung durch die passenden Verdauungssäfte stattfindet, so dass er im Dünndarm zu Zucker verarbeitet und resorbiert werden kann.

Der Magen ist also die Vorverdauungs-Station für Eiweiss und der Mund die Vorverdauungs-Station für Kohlenhydrate.

*) Amylase (Alpha-Amylase)
ist ein Verdauungsenzym, welches Kohlenhydrate, also Vielfachzucker (Stärke) zu Zweifachzucker (Malzzucker) spaltet, der dann von einem anderen Enzym, der Maltase aus den Dünndarmzellen, in Traubenzucker (Glukose) aufgetrennt wird. Mehr als die Hälfte der bei einer normalen Mahlzeit aufgenommenen Kohlenhydrate bestehen aus Stärke, der Zuckerspeicherform der Pflanzen. Glykogen ist die tierische Stärkeform. Stärke kann unser Körper nicht verwerten, wohl aber deren Bestandteile. Zucker ist unser wichtigster Energielieferant. Alpha-Amylase befindet sich im Speichel und in der Bauchspeicheldrüse.

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Das Verdauen mit Trennkost

Die eigentliche Verdauung findet erst im Zwölffingerdarm/Dünndarm statt. Wird der Körper mit Mischkost gefüttert, fängt das Dilemma schon im Mund an. Welcher Speichel soll nun gebildet werden? Die verschiedenen Nahrungsgruppen behindern sich gegenseitig. Vorverdauung von Kohlenhydraten kann nicht ungestört absolviert werden.

Die unzulänglich vorverdauten Kohlenhydrate kommen nun, vermischt mit Eiweiss, in den Magen, wo die Magensäfte sich durch den viel zu umfangreichen Mischbrei arbeiten, um ihre Zielgruppe, die Proteine, entsprechend versorgen zu können. Es dauert so unnötig lange, bis der gesamte Brei ausreichend durchsäuert ist. Durch das zu lange Verbleiben im Magen kommen Kohlenhydrate, für die der Magen ja nur als Durchgangsstation gedacht ist, leicht zur Gärung und Eiweiss zur Fäulnis.

Verlässt der Mischbrei nun endlich den Magen, so muss er im Zwölffingerdarm erst einmal neutralisiert werden, damit hier die Kohlenhydratverdauung, die so unzulänglich im Mund begonnen wurde und die Eiweissverdauung, die verzögert im Magen stattfand, annähernd effizient weitergeführt werden kann.

Aber auch hier können die eingesetzten Enzyme für die Eiweissverdauung und die Enzyme für Kohlenhydratverdauung nicht in ihrer vorgesehenen Konzentration wirken, da sie sich durch die Vermischung gegenseitig behindern.

Die Verweildauer der Mischnahrung ist auch auf dieser Station horrend verlängert. Eiweiss und Kohlenhydrate, nebeneinander zu Fäulnis und Gärung gekommen, entwickeln im Dünndarmbereich Toxine (Giftstoffe). Diese giftigen Stoffe gelangen durch die Dünndarmwand in Blut- und Lymphbahnen. Auch die Fettverdauung erfolgt nicht vollständig und optimal.


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Sphinkterdysplasie

Da das Thema Verstopfung bei der Verdauung recht gut platziert ist, möchte ich auf eine angeborene Fehlbildung, welche nicht selten vorkommt, hinweisen. Egal was oder wie die Betroffenen Essen, kann sie enorme Probleme beim Stuhlgang hervorrufen. Es ist die Sphinkterdysplasie...


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Fazit der Verdauung mit Trennkost

Durch die heutzutage praktizierte sehr vermischte Kost sieht sich die von der Natur zügig vorgesehene Verdauung in ihrem Ablauf behindert. Sie braucht für ihre Verdauungsschritte oftmals die dreifache Zeit. Die dadurch provozierte Gärung von Kohlenhydraten und Fäulnis von Eiweiss verursachen im Körper gesundheitliche Schäden, die häufig zu chronischen Krankheiten führen. Diese nennt man heute gerne "Zivilisationskrankheiten".

Bei richtiger Kombination der Nahrung und zügigem Ablauf der Verdauung kommt es fast gar nicht zu diesen Auswirkungen.

Trennköstler entlasten die Verdauungsorgane durch Zuordnen der Lebensmittel zu Nahrungsgruppen, die sich nicht gegenseitig bei der Verdauung behindern und eine zügige Verdauung ermöglichen. Diese benötigt nur 12-24 Stunden, im Gegensatz zu Mischnahrung, die bis zu vollständiger Entsorgung bis zu 72 Stunden im Körper verbleibt.

Also: Worauf warten Sie noch?

"Der Tod sitzt im Darm"

Hippokrates

ein Ausspruch des griechischen Arztes

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Oftmals leidet die Verdauung an höchst unliebsamer Stauung

Wohl eines der häufigsten Symptome der Darmfunktionsstörung ist die Verstopfung. Auf vielfältigste Weise versucht man - oder vielmehr Frau - ihrer "Herr" zu werden.
Die chronische Verstopfung ist das Resultat einer chronischen Überforderung des Verdauungssystems. Was heisst das? Wie alle anderen Organsysteme sind auch dem Magen-Darmtrakt Grenzen seiner Leistungsfähigkeit gesetzt. Diese Grenzen sind durchaus individuell und konstitutionsbedingt. Allerdings ist jedermann in der Lage diese seine Grenzen zu erproben und auch zu überschreiten. Der Darm wird bei erhöhten Anforderungen versuchen seine Leistung zu steigern und diese zu erfüllen. An einem gewissen Punkte aber wird er überfordert sein und seine Funktionen einstellen oder auf ein Minimum reduzieren. Es resultiert die Atonie oder Darmträgheit. Der Begriff "Tonus" bezieht sich auf die Spannkraft der einzelnen Körperzelle.

Am besten ist uns dieses Phänomen vielleicht bekannt vom Welken einer Schnittblume. Bei normaler oder gar übermässiger Spannkraft wirkt die Blume frisch und steht aufrecht in der Vase, bei Nachlassen der Spannkraft wird die Blume welk und verliert ihre aufrechte Haltung.
Dasselbe geschieht bei Überforderung mit dem Darm und davon ausgehend mit vielen anderen Strukturen (z.B. Haut, Bindegewebe usw.) des Organismus. Diese Tatsache macht sich die moderne F.X. Mayr-Medizin diagnostisch zunutze.

Das Problem der chronischen Verstopfung wird ursächlich nur gelöst, wenn man versucht, die chronische Überforderung des Darmes zu eliminieren. Oftmals sind Abführmittel unwirksam oder kontraproduktiv.


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Sinn und Zweck dieser Ernährungsform

- Mehr Energie

    durch getrenntes Essen, denn "Durcheinanderessen" macht müde und schlapp.

- Mehr Gesundheit

    durch Harmonie im Säuren - Basen - Haushalt. Trennkost wirkt entgiftend.

- Keinen Heisshunger mehr

    durch ausgeglichenen Blutzuckerspiegel. Gewichtsabnahme.

Die Trennkost ist keine Diät sondern eine Ernährungsumstellung, wobei die stark eiweisshaltigen von den stark kohlenhydrathaltigen Nahrungsmitteln getrennt voneinander verzehrt werden. In der Praxis bedeutet dies, dass bei einem Fleisch- oder Fischgericht keine Kartoffeln oder Nudeln als Beilage gewählt werden sollte. Dafür aber reichlich Salate und / oder Gemüse. Umgekehrt sollte zu einem Kartoffel - Nudel - oder Reisgericht kein Fleisch oder anderes Eiweiss gegessen werden, sondern ebenfalls reichlich Salate und / oder Gemüse.


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Vorteile der Trennkosternährung

Die Trennkost wird heute bevorzugt als Reduktionsdiät angewendet, obwohl sie ursprünglich als Therapie entwickelt wurde. Der amerikanische Arzt Dr. Hay litt an einer hartnäckigen schweren Nierenerkrankung, die er mit Hilfe der Trennkosternährung sehr positiv beeinflussen konnte.


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Die Ernährungsform

Sie beruht auf einer konsequenten Einteilung der Nahrungsmittel in die 3 Gruppen:

vorwiegend kohlenhydrathaltig

vorwiegend eiweisshaltige

vorwiegend neutrale

Diese "Vorsortierung" hat einen ausgeprägten Spareffekt auf die Verdauungsenzyme, an denen es sehr vielen Menschen chronisch mangelt. Sie erleichtert dem Verdauungs- system die Arbeit sehr. Der Vorteil dieser Ernährung besteht darin, dass fast alles wie bisher gegessen werden kann, nur eben nicht in jeder Kombination. Diese Vorschrift ist so einfach einzuhalten. Es bedarf keiner professionellen Hilfe, wenn die Mahlzeiten sorgfältig geplant werden.

Die Erfahrung zeigt, dass allein die Umstellung auf Trennkost bereits einen deutlichen gesundheitlichen Aufschwung und eine merkliche Gewichtsreduktion ergibt. Hier lässt sich der therapeutische Effekt hervorragend mit einer kosmetischen Korrektur verbinden.

Fast immer wird die Trennkost auf der Basis einer vollwertigen Ernährungsweise angeboten. Die verbesserte Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen verstärkt daher noch die heilsame und wohltuende Wirkung dieser einfachen und doch äusserst wirkungsvollen Therapie.


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Das Trennkost - Prinzip

Das Prinzip der Trennkost ist, wie eben aufgezeigt, relativ einfach:

Grundsätzlich ist alles erlaubt, es gibt keine "verbotenen" Lebensmittel, lediglich die Kombination der einzelnen Lebensmittel untereinander ist entscheidend.

Es gibt allerdings noch eine Gruppe Lebensmittel, die man nach Möglichkeit meiden sollte, dies ist jedoch Ermessenssache. Der Verzehr dieser Lebensmittel läuft dem allgemeinen Trennkostprinzip nicht entgegen.

Die Lebensmittel werden in drei Gruppen aufgeteilt:

- Die Gruppe der Eiweissprodukte

- Die Gruppe der neutralen Produkte

- Die Gruppe der Kohlenhydratprodukte

Wichtig ist nun, dass man entweder Lebensmittel der Eiweissgruppe mit denen der neutralen Gruppe kombiniert oder aber Lebensmittel der Kohlenhydratgruppe mit denen der neutralen Gruppe.

Es dürfen aber nie Lebensmittel der Eiweissgruppe mit denen der Kohlenhydratgruppe gemischt werden.

Zwischen den Mahlzeiten soll eine Wartezeit von 2 Stunden (nach einem kleineren Imbiss) bis 4 Stunden (nach einer grossen Mahlzeit) unbedingt eingehalten werden, wenn die Gruppe gewechselt wird.

Trinken Sie möglichst nichts zu der Mahlzeit, damit der Speichel seine Arbeit erledigen kann. Kauen Sie gut und lange. Wenn sie während dem Essen Durst haben, machen Sie eine kleine Pause. Auch Kaffee ist ungeeignet um schwach gekaute Gipfeli runter zu spülen!

Die Einteilung der Lebensmittel in die drei Gruppen ist weiter unten aus dem Trennungsplan ersichtlich.

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Tipp:

Trinken Sie eine viertel Stunde vor jeder -auch noch so kleinen- Mahlzeit ein grosses Glas (ca. 3dl) warmes bis heisses Wasser (ohne Kohlensäure) – dies wirkt Wunder.

Lassen Sie hier Ihren täglichen Kalorienverbrauch berechnen.



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Trennungsplan

Mein Trennungsplan erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, er wird ständig überarbeitet. Anregungen und Kritik nehme ich gerne entgegen.

Gruppe

Produktart

Beispiele

Eiweiss

Alle Fleischsorten im gegarten Zustand

Schweinefleisch, Rindfleisch, Kalbfleisch, Lammfleisch, Hammelfleisch, Wild, Truthahn, Huhn, Poulet, Ente, Gans...

Alle gegarten Wurstsorten

Brühwurst, gegrillte Bratwurst, Wiener Würstchen, Leberkäse, Knackwurst, Currywurst, Leberwurst, Blut- und Rotwurst, gekochter Schinken, Rindersaftschinken, Fleisch- und Schinkenwurst....

Alle gegarten Fische und Meeresfrüchte

gebratener, gegrillter, gedünsteter, pochierter oder gekochter Fisch, Krebsfleisch, Scampis, Muscheln...

Eier

ganze Eier oder nur Eiweiss

Milch- und Käseprodukte

Milch aller Fettstufen, gereifter Käse bis maximal 50 % F.i.Tr. wie Hartkäse, Schnittkäse, halbfester Schnittkäse, ggf. auch Weichkäse mit Weiss- oder Edelpilzschimmel je nach Fettgehalt

Sojaprodukte

Sojadrink, Sojamehl, Sojakäse (Tofu), Sojawurst, Sojapasten, Sojasauce

Gemüse

gekochte Tomaten

Früchte

Alle frischen Beerenfrüchte ausser Heidelbeeren, säuerliche Äpfel, Kern- und Steinobst wie Birnen, Pflaumen, Pfirsiche, Kirschen, Nektarinen, Aprikosen, exotische Früchte wie Kiwis, Mangos, Papayas, Ananas, alle Zitrusfrüchte

Getränke

Alle Fruchtsäfte, trockener Wein, Apfelwein, Früchtetee, Sekt, Beerenschaumwein, Champagner

Neutral

Fette

Tierische Fette wie Butter und Butterschmalz, pflanzliche Fette wie Margarine mit hohem Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, Pflanzenöle (auch Sojaöl), Eigelb, Mayonnaise

Sauermilchprodukte

Alle gesäuerten Milchprodukte wie Buttermilch, Sauermilch, Schwedenmilch, Dickmilch, Sahnedickmilch, Kefir, Joghurt, saure Sahne, Crème fraîche, Vollrahm, Schlagrahm, Crème double

Käse

Alle Frischkäsesorten wie Quark, körniger Frischkäse, Schichtkäse, Topfen, Rahm- und Doppelrahmfrischkäse, Ricotta, Mascarpone, Mozzarella, Schafskäse, Ziegenfrischkäse

Fleisch und Wurst

Alle rohen und rohgeräucherten Fleisch- und Wurstwaren wie Salami, Cervelats, roher Schinken, Schinkenspeck, Bündnerfleisch

Fisch

Alle rohen und rohgeräucherten Fischwaren wie Matjes, Bismarckhering, geräucherte Forelle, geräucherter Heilbutt, Schillerlocken, Räucherlachs, geräucherte Makrele (auch "Pfeffermakrelen")

Samen und Nüsse

Alle Nüsse, Kerne und Samen wie Haselnüsse, Walnüsse, Paranüsse, Mandeln, Kokosnüsse (auch Kokosraspel), Cashewkerne, Sonnenblumenkerne, Pinienkerne, Sesamsaat, Mohn

Gemüse und Salate

Alle Gemüse und Salatsorten im rohen und gegarten Zustand (ausser Kartoffeln, Topinambur, Grünkohl, Schwarzwurzeln und gekochte Tomaten)

Pilze, Keimlinge und Sprossen

Alle Pilze, Keimlinge und Sprossen roh und gegart wie Sojasprossen, Mungbohnensprossen, Alfalfa, Linsensprossen, Kressesprossen, Radieschensprossen, Rettichsprossen

Kräuter und Gewürze

Alle frischen und getrockneten Kräuter, alle Gewürze und Würzzutaten

Früchte

Heidelbeeren, Oliven, ungeschwefelte Rosinen

Gelier- und Bindemittel

Gelatine, Agar-Agar, Biobin, Hefe

Getränke

Wasser, Kräutertee, hochprozentige Spirituosen

Kohlenhydrat

Getreide und Getreideerzeugnisse

Alle Getreidesorten wie Weizen, Roggen, Dinkel, Hirse, Naturreis, Buchweizen, Vollkornmehle, Brot, Brötchen, Kuchen und Gebäck aus Vollkornmehlen, Vollkornnudeln, Vollkorngries, Stärkemehle (Weizenstärke, Maisstärke, Kartoffelstärke, Reisstärke)

Gemüse

Kartoffeln, Topinambur, Grünkohl, Schwarzwurzeln

Früchte

Bananen, süsse, mürbe (mehlige) Äpfel, frische Datteln, frische Feigen, alle Trockenfrüchte (ausser Rosinen)

Süssungsmittel

Rohrzucker, Zuckerrübensirup, Apfelkraut ohne Zuckerzusatz, Apfel- und Birnendicksaft, Frutilose, Honig, Ahornsirup

Getränke

Bier

Sonstiges

Backpulver, Puddingpulver, Carobe

meiden

Weissmehl und Produkte daraus

Brot, Brötchen, Kuchen, Torten, Schnitten, normale Nudeln, polierter Reis

Raffinierter Zucker, künstliche Süssstoffe

Süssigkeiten aller Art, fertige Marmeladen, Fertigprodukte allgemein, Konserven

Gehärtete Fette

Plattenfette, feste Brat- und Frittierfette, Margarinesorten mit gehärteten Fettsäuren

Hülsenfrüchte

Getrocknete Erbsen, Bohnen, Linsen, auch Erdnüsse

Rohes Fleisch und rohes Eiweiss

Rohes Tatar, Desserts mit steif geschlagenem Eiweiss, die nicht erhitzt werden

Sonstiges

Preiselbeeren, Kaffee, Kakao, schwarzer Tee, hochprozentige Spirituosen in grösseren Mengen, fertige Mayonnaisen, Essig, Essig-Essenz, Schweinefleisch und Produkte daraus


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Die 10 "du sollst" Gebote

  1. Du sollst an die Trennkost glauben
    Viele vor Dir haben es geschafft - durchhalten und auch Du wirst mit Trennkost abnehmen!
  2. Du sollst nicht Hungern
    Weggelassene Mahlzeiten fördern nur den Heisshunger und man baut nicht wirklich viel Fett ab.
  3. Du sollst es Dir gut gehen lassen, damit du lange lebest und es dir wohl ergehe
    Sich auch mal etwas gutes tun (Sauna gehen, Solarium, ein ausgedehntes Bad....). Denn nur wenn man sich wohl fühlt fällt einem das abnehmen leicht!
  4. Du sollst nicht Zuckern
    Zucker ist nach Möglichkeit ganz weg zu lassen! Es gibt andere Möglichkeiten das Essen zu süssen.
  5. Du sollst viel trinken
    Ausreichend d.h. täglich mindestens 2 Liter (oder besser 3dl pro 10 Kilo Körpergewicht) trinken. Alle Arten von Früchtetee oder Grüntees eignen sich sehr gut dazu. Am besten ungesüsst - keine Kohlensäure.
  6. Du sollst Schweinefleisch meiden
    Nach Möglichkeit auf Geflügel oder Fisch ausweichen.
  7. Du sollst mit Fett sparsam sein
    Bedenke: bereits 1 Esslöffel Fett pro Tag weniger und Du nimmst ca. 5 kg in 12 Monaten ab.
  8. Du sollst Sport machen
    Tägliche Bewegung (gehen, laufen, schwimmen, Velo fahren, tanzen, ...) - langsam beginnen - dafür regelmässig. (Treppenlaufen ist GRATIS Fitness!)
  9. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Teller
    Die Portionen sollen nicht zu gross sein, lieber öfters essen, auf die innere Stimme hören und wieder ein Sättigungsgefühl aufbauen.
  10. Du sollst Geduld haben
    Wenn auch der Zeiger auf der Waage ein paar Tage oder Wochen stehen bleibt - nicht verzweifeln! Je länger der Körper Zeit hat sich an sein neues Gewicht zu gewöhnen desto besser kann er es auch halten!

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Fettarm ist nicht "genuss-arm"

Fettarm essen heisst nicht verzichten oder hungern. Auch wenn das Essen fettarm ist, kommen Abwechslung Geschmack und Genuss nicht zu kurz. Und satt essen kann man sich auch, hungern muss man nicht. Es kommt nur auf die richtige Auswahl und Zubereitung der Lebensmittel an. Wer viel Gemüse, Salat und Obst (praktisch frei von Fett!) isst, der ist auf dem richtigen Weg.
Hier erfahren Sie, was Sie schon immer über gesättigte und ungesättigte Fettsäuren wissen wollten.


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Süssen ohne Zucker

Möchten Sie aus irgendwelchen Gründen auf die Zugabe von Zucker verzichten, empfehle ich nicht auf chemische Produkte wie das "giftige" Aspartam zu setzen. Verwenden Sie lieber Naturprodukte wie Stevia. Die "Yerba dulce", wie man diese Pflanze auch nennt, liefert eine hervorragende Süsse ;-)


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Informationsquellen

Im Internet finden Sie mehr Informationen zum Thema Trennkost und Rezepte dazu unter www.trennkost.at, www.trennkostclub.de, www.trennkost.ch, www.inform24.de/hay.html und natürlich auf der Homepage der deutschen Buchautorin Ursula Summ unter www.trennkost.de oder über eine Suchmaschine.

Finden Sie hier Restaurants oder Hotels, welche Trennkost anbieten.

Möchten Sie aktiv etwas für Ihre dauerhafte Selbstheilung tun, kann ich Ihnen den Vipassanakurs wärmstens empfehlen!
Das Wort Vipassana bedeutet, die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind.


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