Heutzutage gibt es neben Kalorien und Nährwerten noch vieles zu berücksichtigen, wenn Mensch sich gesund ernähren möchte. Denken wir nur mal an die vielen Schadstoffe, Verpackungen, die absolut nicht unbedenklich sind, und völlig inakzeptable "Produktionsarten"...
Leider ist es so, dass auch hier die Gier vor der Vernunft zu siegen scheint. Weder Volk noch Politik wehrt sich gegen die machenschaften der Industrie. Allen voran die Chemieindustrie, welche nicht nur im Pharmabereich, sondern auch schon lange in der Nahrungsmittelbranche den Konsumenten vorgaukelt, was gesund sein soll...
Als Konsumenten müssen wir uns also selber informieren, wenn wir genau wissen möchten, was uns da angepriesen wird. Hilfreich sind dabei Seiten wie zum Beispiel codecheck. Mit Hilfe des Internets ist die Informationsbeschaffung viel bequemer und schneller geworden. Angesichts der imensen Informationsflut aber auch wieder nicht unbedingt einfacher ;-)
Plastik ist billig und praktisch. Wir sind Kinder des Plastikzeitalters. Kunststoffe können bis zu 500 Jahre in Böden und Gewässern überdauern und mit ihren unbekannten Zusatzstoffen unser Hormonsystem schädigen. Wussten Sie, dass Sie Plastik im Blut haben? Regisseur Werner Boote zeigt in seinem investigativen Dokumentarfilm, dass Plastik zu einer globalen Bedrohung geworden ist. Er stellt Fragen, die uns alle angehen: Warum ändern wir unser Konsumverhalten nicht? Warum reagiert die Industrie nicht auf die Gefahren? Wer ist verantwortlich für die Müllberge in Wüsten und Meeren? Wer gewinnt dabei? Und wer verliert? Auf der Suche nach Antworten macht sich Boote nach 10jähriger, intensiver Recherche auf eine Reise durch die ganze Welt - von Kalifornien, Heimat der Silikonimplantate auf die Mülldeponien von Indien bis zu Japans verschmutzten Stränden. Er besucht Forscher in den USA und Österreich und Angehörige an Krebs erkrankter Arbeiter aus Plastikfabriken in Italien, und rückt so eine erhebliche, globale Problematik ins Bewußtsein, die nicht nur die Industrie allzu gern verdrängt.
In der modernen Welt wird viel Plastik rezikliert, aber das genügt nicht...
...zwischen 1976 und 2008 hat sich die Menge von weltweit erzeugtem Plastik verfünffacht.
"Wenn man an Deck eines Schiffes steht, sieht man relativ wenig vom Ausmass dieses Müllstrudels, ausser ein paar grössere treibende Teile", so der Filmemacher Werner Boote im pressetext-Interview. Boote hat für seinem Kino-Dokumentarfilm "Plastic Planet" den Pazifischen Müllstrudel, den Great Pacific Garbage Patch, besucht. "Doch unter der Wasseroberfläche treiben Plastikstückchen unterschiedlichster Grösse und Herkunft wie bunte Konfetti...
...80 Prozent des Kunststoffmülls - die UNO spricht von insgesamt weltweit jährlich rund sechs Mrd. Tonnen - gelangen über Flüsse in die Ozeane", erklärt Boote.
Trinkwasserversorgung
In den vergangenen Jahren haben Rohrleitungen aus Kunststoffen zunehmend an Bedeutung gewonnen. Sie sind mittlerweile mit 54 % Marktanteil und einem Volumen von 2.500.000 Tonnen/Jahr die wichtigsten Werkstoffe für Rohrsysteme in Europa. Am häufigsten werden Systeme aus Polyethylen (PE), vernetztem Polyethylen (PEX), Polypropylen (PP) und Polyvinylchlorid (PVC) in der Wasserversorgung eingesetzt. Also haben wir dieses tolle Plastik bereits in der grundsätzlichen Trinkwasserversogung.
Ich persönlich finde es im Alltag schon eine Zumutung, dass man in der Industrie ganz selbstverständlich von "Fleischproduktion" spricht. Fleisch kann man nicht "produzieren". Haben Sie gute Nerven? Dann sehen Sie sich folgende Videos an und Sie überlegen sich nicht nur, ob Sie jemals wieder Fleisch essen wollen. Mir jedenfalls, ist es so ergangen. Ich habe mich gewundert wozu wir Menschen fähig sind, wenn es darum geht . . . . . . die Gier nach Geld zu befriedigen . . .
Wir wissen, dass Pythagoras damit auch den kausalen Zusammenhang gemeint hat. Was WIR ihnen antun, wird UNS treffen.
Wir dürfen nicht immer nur wegschauen!