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Warum?... Gedanken Lächerlich Weisheiten Mütter Geschichte

Hommage an die Mütter...

Buchtitel: Die Freiheit erwartet Sie, von perry fehr, hier erhältlich

Warum der Staat Mütter angemessen entschädigen soll und wie Mütter, als unersetzbare Menschen, sich diese Entschädigungen verdienen (Hommage = Ehrerbietung).

Es ist schon befremdend, dass in der reichen Schweiz immer wieder Fehler, welche durch teure Manager verursacht werden, vom Staat oder auf Kosten der einfachen Angestellten in Ordnung gebracht werden. Die ohnehin schon gut betuchten Manager erhalten dann jeweils eine Abgangsentschädigung, von welcher eine Schweizer Durchschnittsfamilie ein ganzes Leben lang gut leben könnte.

Warum aber werden die vielseitigsten Manager der Welt - die Mütter - vom Staat nicht mehr unterstützt? Ist es dem Staat egal, dass die Schweizer Bevölkerung langsam ausstirbt?



Eine Mutter ist...

... ein perfekter Manager

Sie verwaltet, neben ihren eigenen, die Termine ihrer Kinder, bringt diese wo möglich zu ihren Anlässen, wie z.B. den Sohn ins Eishockeytraining, die eine Tochter in den Klavierunterricht und die andere Tochter zur Abklärung zum Schulpsychologischen Dienst. Der Termin mit dem Servicemann für die Heizung darf dabei nicht untergehen. Das Telefon an ihren Mann, der sich heute Abend etwas früher mit dem Steuerberater treffen soll, versucht sie unterwegs mal zwischendurch zu erledigen. So sind es täglich unzählige Termine, welche es zu koordinieren und zu verwalten gilt. Nicht zu vergessen sind dabei die sich wiederholenden Anlässe wie Geburtstagsfeiern, Familienanlässe und sonstigen Feste.
 

... eine flexible Disponentin

Die Materialwirtschaft für Ihre Familie gestaltet sich nicht immer einfach. Täglich kommen drei Mahlzeiten auf den Tisch und für die täglichen zNüni und zVieri soll auch immer etwas vorhanden sein. Dabei soll auf eine ausgewogene Ernährung und eine entsprechende Abwechslung geachtet werden. Das Einkaufen von Kleider und Schuhen, welche der Jahreszeit entsprechend jedem zur Verfügung stehen sollen, gestaltet sich jedes Mal sowieso nicht einfach, hat doch jedes Familienmitglied seinen eigenen Geschmack und entsprechende Bedürfnisse. Die Vorräte an Lebensmitteln, Wasch- und Putzmittel, Produkte für die Körperpflege, Kosmetika und sonstige Toilettenartikel, Büromaterial, Batterien, etc. dürfen weder ausgehen noch verderben. Bei der Entsorgung wird selbstverständlich kompostier- und reziklierbares getrennt, Altpapier und Karton separat gesammelt und Alu, Blech, Glas und Altöl ebenso fachgerecht entsorgt wie nicht mehr verwendete Medikamente.
 

... eine leidenschaftliche Einkäuferin

In sekundenschnelle schafft sie es Preise und Qualität zu vergleichen, hat alle Routen um die gewünschten Läden rationell anzufahren im Kopf und kennt auch die aktuellen Lieblingsartikel jedes einzelnen Familienmitgliedes.
 

... eine fröhliche Kindergärtnerin

Sie spielt, bastelt, tanzt mit den Kindern. Ist immer bemüht, ihnen eine gute Begleitung auf dem Weg zu einem selbstständigen Leben zu sein.
 

... eine geduldige Lehrerin

Die Hausaufgaben aller Kinder sollen kontrolliert sein. Wo nötig wird geholfen. Das Üben am Klavier mit der einen Tochter darf eben so wenig zu kurz kommen, wie der Ansporn an den Sohn seine Übungen mit der Flöte durchzuführen, schliesslich will er ja in diesem Herbst beginnen mit dem Saxophon zu spielen. Dabei darf aber nicht vergessen gehen, dass die andere Tochter unbedingt noch einmal das Schuhe binden üben muss und auf ihren Zahnarztbesuch von morgen vorbereitet werden muss, damit es nicht wieder ein Szenario gibt.
 

... eine schlaue Psychologin

Sie versteht es, immer wieder aufs neue jedes einzelne Familienmitglied zu motivieren. Die tägliche Nörgelei der Kinder zu übersehen und dafür ihnen ihre Aufgaben und Pflichten schmackhaft zu machen. Ihren Mann baut sie auf, wenn er mal geschlagen von der Arbeit nach Hause kommt.
 

... eine top Sekretärin

Sie plant nicht nur alle Termine, Telefonate und die Logistik sie führt sie gleich selber aus und notiert sich (meistens im Kopf) die weiteren Termine und Aufgaben.
 

... eine begnadete Köchin

Eigenartigerweise wird heutzutage immer noch angenommen, dass Frauen einfach kochen können und wollen. Nein, sie müssen es! Ob sie wollen oder nicht. Trotzdem sind sie Tag für Tag bemüht, termingerecht die Mahlzeiten aufzutischen. Dass der Abwasch danach die ganze Familie gemeinsam erledigen soll funktioniert auch nur, weil sie es schafft, alle "gegnerischen" Argumente zu entkräften und den Aufwand nicht scheut, immer wieder von neuem zu intervenieren.
 

... eine fleissige Putz- und Waschfrau

Mit dieser kleinen Gemeinschaft fallen Berge von Wäsche an. Die Nasszellen und die Küche sehen kurz nach der Reinigung wieder aus, wie wenn sie es schon wieder nötig hätten, gereinigt zu werden. Das Wohnzimmer, und die Kinderzimmer müssen vor der Reinigung aufgeräumt werden, damit die Reinigung effizient durchgeführt werden kann. Damit wenigstens dies die jeweiligen Verursacher selber tun, muss die Aufforderung dazu frühzeitig geplant und durchgeführt werden. Ist die Wäsche nach dem waschen trocken, will sie noch gebügelt sein und in der entsprechenden Schublade oder dem Schrank versorgt werden.
 

... eine versierte Reisebegleiterin

Nicht nur der Urlaub muss geplant sein. Auch die kleineren Ausflüge wie z.B. ein Zoo-, Kino-, Zirkus- oder Museumsbesuch soll vorbereitet sein. Dies fängt dabei an, dass jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer dem Wetter und dem Ausflug entsprechend gekleidet sein soll. Im Weiteren sollen alle etwas zu trinken und zu knabbern bei sich haben, das Fahrzeug muss aufgetankt sein oder die Fahrkarten für die öffentlichen Verkehrsmittel dürfen nicht fehlen.
 

... eine liebevolle Krankenschwester

Es versteht sich von selbst, dass eine Person mit diesem Engagement selber nicht krank werden darf. Schliesslich gehört es ja auch zu ihren Aufgaben, Familienmitglieder welche sich nicht wohlfühlen zu pflegen, die Notwendigkeit eines Arztbesuch abzuchecken und diesen dann auch zu organisieren.
 

... eine makellose Finanzministerin

Das so ein Haushalt nicht ohne Finanzmanagement funktioniert liegt auf der Hand. Nur, wenn hier das Budget nicht eingehalten werden kann, ist die Katastrophe vorauszusehen. Hilfe vom Staat kann eben so wenig erwartet werden wie Entlassungen etwas nützen würden. So muss sie zusehen, dass sie die Bedürfnisse der Familie mit dem verfügbaren Geld irgendwie abdecken kann.
 

... eine unverzichtbare Allrounderin

Kurz zusammengefasst ist eine Mutter die unersetzbare Person, die es in der Wirtschaft nicht geben soll (da heisst es ja immer; "niemand ist unersetzlich"). Auch der Staat ist auf sie angewiesen denn ohne Mütter würde es bald keinen Staat mehr geben. Und mit welchen Mitteln unterstützt der Staat sein kostbarstes Gut?

So viel

sind unsere Mütter wert:

Der Wert der in der Schweiz geleisteten Hausarbeit wird auf mehr als 100 Milliarden Franken pro Jahr Geschätzt. Das entspricht einem Drittel der gesamten Bruttosozialprodukts der Schweiz! Über 70 % davon werden von Frauen geleistet. Frauen und Mütter müssten demnach über 75 Milliarden Franken pro Jahr verdienen - wenn Ihre Arbeit bezahlt würde.

In Familien mit Kleinkindern bis 6 Jahren engagiert sich eine Mutter im Schnitt mit rund 60 Stunden pro Woche. Berechnet man pro Stunde 25 Franken ergibt das 1'500 Franken pro Woche, 6'000 Franken im Monat.

Sind die Kinder 7 bis 14 Jahre alt, müssen Mütter rund 45 Stunden pro Woche investieren. In Franken: 1'125 pro Woche oder 4'500 im Monat.

Noch im Jahr 2004, leisteten Frauen den Hauptbeitrag zu Hausarbeit und Kindererziehung. Gratis! Häufig fühlen sie sich dabei finanziell von ihren Männern abhängig. Dabei sind die zusätzlichen Werte, die sie vermitteln, unbezahlbar: Liebe, emotionale Geborgenheit und eine schöne Wohnatmosphäre lassen sich nicht in Franken umrechnen.


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