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Die Hypophyse

ist eine Hirnanhangdrüse oder "in der Schädelbasis gelegene endokrine Drüse" mit zentraler Bedeutung. Sie produziert eine Reihe wichtiger Hormone, die z.T. die anderen endokrinen Drüsen steuern.

Lage der Drüsen

Epiphyse

nennt man das Endstück der langen Röhrenknochen, aber auch Zirbeldrüse, welche das Hormon Melatonin ausschüttet.

Die Schilddrüse (Glandula thyreoidea)

liegt unterhalb des Kehlkopfes und produziert die beiden Hormone Thyroxin und Trijodthyronin, die mit dem Blut zu den Körperzellen gelangen.
Diese Hormone sind zuständig für den Energieumsatz der Zellen und für die Eiweissproduktion. Damit die Schilddrüse sie produzieren kann, benötigt sie Jod, das sie aus dem Blut bekommt und speichert.
Erfolgt die Geschwindigkeit des Energieumsatzes schneller oder langsamer als normal, so spricht man von Schilddrüsenüberfunktion beziehungsweise Schilddrüsenunterfunktion. Erhöhte Werte können Nervosität, Gewichtsverlust und seelische Spannungen bewirken, während im anderen Extremfall die Körperfunktionen langsamer ablaufen.

Thymus

auch Bries genannt, liegt unmittelbar hinter dem Brustbein. Er wächst bis zur Pubertät, in der er seine grösste Ausdehnung erreicht, und bildet sich danach kontinuierlich zurück. Beim alten Menschen ist er nur noch als kleiner Geweberest vorhanden.
Der Thymus ist wesentlich am Aufbau und an der Prägung des Immunsystems beteiligt, indem er bestimmte weisse Blutkörperchen produziert. Später übernehmen die Lymphknoten, das Knochenmark und die Milz diese Funktion.

Milz

zwischen Magen und linker Niere in der Nähe des Zwerchfells gelegenes, in den Blutkreislauf eingeschaltetes Organ des lymphatischen Systems. Die Milz bildet Lymphozyten, speichert Blut und reinigt es von überalterten oder sonstwie unbrauchbaren Blutzellen.

Bauchspeicheldrüse

Die hinter dem Magen im Oberbauch liegende Bauchspeicheldrüse (Pancreas) besteht als einzige Drüse aus einem endokrinen und einem exokrinen System; es handelt sich also quasi um zwei Organe in einem. Das endokrine System produziert Insulin und Glukagon und reguliert auf diese Weise den Blutzuckerspiegel, während vom grösseren exokrinen System ein enzymhaltiger Verdauungssaft kommt, der über spezielle Gänge in den Zwölffingerdarm (Duodenum) geleitet wird.
Der endokrine Anteil der Drüsen liegt im Schwanz der Bauchspeicheldrüse, den sogenannten Langerhansschen Inseln. Sie liefern das zuckersenkende Hormon Insulin und seinen Gegenspieler, das zuckersteigernde Hormon Glukagon. Wenn der Blutzuckerspiegel steigt, beispielsweise nach einer Mahlzeit, geben die Langerhansschen Inseln Insulin in die Blutbahn ab, wodurch der Spiegel sinkt. Wenn umgekehrt der Blutzuckerspiegel zu niedrig ist, wird Glukagon freigesetzt.

Keimdrüsen

Fortpflanzungsorgane sind die inneren und äusseren Geschlechtsorgane (Genitalien) und die Keimdrüsen, also beim Mann die Hoden und bei der Frau die Eierstöcke.
Die Keimdrüsen reifen während der Pubertät unter der Steuerung von Hormonen der Hypophyse heran. Derselbe Hormonfluss bewirkt in den Keimdrüsen die Bildung der Geschlechtshormone: Testosteron und Androgene beim Mann, Progesteron und Östrogene bei der Frau.

Die Nebennieren

zeigen sich als paarige endokrine Drüsen in unmittelbarer Nachbarschaft der Nieren. Sie bilden verschiedene Hormone, u.a. die Corticosteriode.


Noch mehr über unsere Drüsen und ihre Funktionen können Sie hier erfahren.

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