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E100 Kurkumin
Kokuma-Gelbwurzelfarbstoff - orange-gelber Farbstoff. Kommt in der Gelbwurzel vor und ist Bestandteil des Curry. Wird vielfach synthetisch hergestellt.
Nein gelb Curry, Margarine, Senf, fertige Reisprodukte
E101 Lactoflavin
Kann aus Bierhefe gewonnen werden. Wird auch als Vitamin B2 bezeichnet und kommt von Natur aus in Lebensmitteln vor. Wird meistens synthetisch hergestellt. Gilt als unbedenklich. Ist für alle Lebensmittel zugelassen.
Nein gelb Süssigkeiten, Suppen, Mayonaise
E101a Phosphatester
Künstlicher Stoff, der aus Riboflavin hergestellt wird. Zugelassen für alle Lebensmittel. Entspricht dem wasserlöslichen Vitamin b2. Überschüsse werden mit dem Urin ausgeschieden.
Nein gelb Suppen, Mayonaise, Käse, Pudding
E102 Tartrazin
Künstlicher Stoff, der Allergien (Nesselsucht und Asthma) auslösen kann. Typische Reaktionen sind Nesselsucht und Atembeschwerden. Besonders gefährdet sind Menschen mit überempfindlichkeit gegen Acetylsalicilsäure z.B. Aspirin. Verhaltensänderungen bei Kindern sind möglich. Seit 31.12.1991 nur noch für Liköre und Branntwein zugelassen. In Schweden und Norwegen verboten.
Ja gelb Liköre, Branntwein, Kräuterweine
E104 Chinolingelb
Künstlicher Stoff, der Allergien auslösen kann. In den USA verbotener Stoff für Lebensmittel.
Nein gelb Räucherfisch, Süssigkeiten
E110 Gelborange S
Künstlicher Stoff, der bei empfindlichen Menschen Allergien auslösen kann. Endgültige Beurteilung über erbgutschädigende Wirkung steht noch aus. In Schweden und Norwegen verboten.
Ja orange Aprikosenmarmelade, Lachsersatz, Kaugummi
E120 Cochenille
Enthält etwa 10 % Karminsäure. Natürlicher Stoff, der aus Schildläusen gewonnen wird. Allergische Reaktionen sind möglich.
Nein rot alkoholische Getränke
E122 Azorubin
Künstlicher Stoff, der Allergien auslösen kann. Vermehrt rote Blutkörperchen.
Ja rot Süssigkeiten, Paniermehl, Obstkonserven, Eis
E123 Amaranth
Künstlicher Stoff, der Allergien auslösen kann. Kann zu Kalkablagerungen in den Nieren führen. In den USA, Schweden und Norwegen verboten. wird auch zur Kosmetikfärbung benutzt.
Ja rot Konfitüre, Süssigkeiten, Fertigsuppen
E124 Ponceau 4R
Künstlicher Stoff, der Allergien auslösen kann. In Schweden und Norwegen verboten. Dieser Stoff ist auch zur Färbung von Kosmetika zugelassen.
Ja rot Lachsersatz, Dressings, Süssigkeiten, Geleespeisen
E127 Erythrosin
Künstlicher Stoff, der Allegrien auslösen kann. Gefahr der Bildung von Schilddrüsentumoren. In unlackierten Konservendosen können nierenschädliche Stoffe entstehen. Verhaltensänderungen bei Kindern werden diskutiert. Seit 31.12.1991 nur noch für Kirschkonserven zugelassen. Kann bei Sonnenlicht zu Hautreizungen führen.
Ja rot Kirschkonserven
E131 Patentblau V
Künstlicher Stoff, der als unbedenklich gilt. Dieser Stoff wird kaum resorbiert und fast vollständig wieder ausgeschieden.
Nein blau Geleespeisen, Fleischfertiggerichte, Süssigkeiten
E132 Indigotin
Künstlicher Stoff der Allergien auslösen kann. Bekannt durch die Verwendung bei Jeans-Stoffen.
Nein blau Likör, Geleespeisen, Bisquits
E140 Chlorophylle
Natürliche Farbstoffe des Blattgrüns, die fast immer synthetisch hergestellt werden. Es besteht die Gefahr einer Anreicherung von gesundheitsschädlichem Kupfer im Körper (Kupferspeicherkrankheit).
Nein grün in Flüssigkeit konservierte grüne Gemüse + Früchte
E141 Chlorophylle
Natürliche Farbstoffe des Blattgrüns, die fast immer synthetisch hergestellt werden. Es besteht die Gefahr einer Anreicherung von gesundheitsschädlichem Kupfer im Körper (Kupferspeicherkrankheit).
Nein grün Süsswaren, Fertigdesserts
E142 Brillantsaeuregruen
Künstlicher Stoff, der als unbedenklich gilt. Wird fast vollständig ausgeschieden.
Nein grün Paniermehl, Pfefferminzgelee und Pfefferminzsossen
E150 Caramel
Wird durch Erhitzung von Zucker gewonnen, häufig werden zusätzlich Chemikalien wie Schwefelsäure und Ammoniak als techn. Hilfsstoffe eingesetzt. Je nach Herstellungsverfahren können auch giftige Bestandteile entstehen, die im Tierversuch Krämpfe auslösen.
Nein braun Zucker, Cola-Getränke, Gebäck
E151 Brillantschwarz BN
Künstlicher Stoff, der als unbedenklich gilt.
Nein schwarz deutscher Kaviar, Käse-Wachsüberzug
E153 Carbo medizinalis
Wird aus Pflanzenasche hergestellt. Gilt als unbedenklich. Wird in der Medizin als Mittel gegen Durchfall angewandt.
Nein schwarz Fruchtsaftkonzentrate, Gelees, Marmelade
E160 Carotinoide
Kommen in zahlreichen Pflanzen (zB Karotten) vor, werden aber vielfach synthetisch hergestellt. Gelten als unbedenklich. Können im Körper allerdings in Vitamin A umgewandelt werden. Bei Überversorgung mit Vitamin A ist eine Schädigung von Leber und Nieren möglich. Zur dauerhaften Farbenthaltung müssen häufig gleichzeitig Antioxidantien eingesetzt werden.
Nein orange Pflanzen (z.B. Karotten)
E160a Alpha-, Beta-, Gamma-Carotine
Können aus Pflanzen gewonnen werden, sind aber meist synthetisch hergestellt. Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt. Wird im Körper in Vitamin A umgewandelt.
Nein orangegelb Pflanzen, Hagebutten, Tomaten, Möhren, Orangen
E160b Norbixin, Annato, Orlean
Ölige und wässrige Extrakte von Samen, vielfach synthetisch hergestellt. Es können Allergien ausgelöst werden.
Nein pfirsichgelb Schnittköse, Pudding, Butter, Margerine
E160c Capsanthin
Farbstoffe der roten Paprikaschote, wird vielfach synthetisch hergestellt.
Nein orangerot Paprikaschote, Schmelzkäse
E160d Capsorubin
Farbstoff der roten Tomate, vielfach synthetisch hergestellt. Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.
Nein rot Ketchup
E160e Lycobin
Künstlicher Stoff. Chemisch veränderter, natürlicher Pflanzenextrakt. Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.
Nein orangegelb Mayonaise, Sossen
E160f Beta-Apo-8-Carotinal, Carotinsaeure-Aethylester
Künstlicher Stoff. Chemisch veränderterter, natürlicher Pflanzenextrakt - ohne Nebenwirkungen.
Nein orangerot Suppen, Sossen
E161 Xanthophylle
Natürliche Farbstoffe, die in zahlreichen Pflanzen vorkommen. Vielfach auch synthetische Herstellung. Gelten in den gedulteten Mengen als unbedenklich. Bei höheren Konzentrationen ist die Unbedenktlichkeit nicht gegeben.
Nein orange Pflanzen, Tomatenprodukte, Seelachsprodukte
E161a Flavoxanthin
Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.
Nein gelb grüne Blätter einer Butterblume
E161b Lutein (Hummerschalen)
Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.
Nein gelb Eigelb
E161c Kryptoaxanthin
Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.
Nein gelb Orangenschalen, Butter, Eidotter
E161d Rubixanthin
Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.
Nein gelb Pflanzenextrakte der Hagebutte
E161e Violaxanthin
Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.
Nein gelb gelbe Stifmütterchen
E161f Rhodoxanthin - - -
E161g Canthaxanthin - - -
E162 Beetenrot, Betanoin
Natürliche Farbstoffe aus der Wurzel der roten Rübe. Gelten als unbedenklich.
Nein rot rote Rüben, Ochsenschwanzsuppe, Konfitüre
E163 Anthocyane
Natürliche Farbstoffe aus Schalen der roten Weintrauben, Holunder und Preiselbeeren. Gelten als unbedenklich.
Nein blau rot Weintrauben, Holunder, Preiselbeeren
E170 - Nein - -
E171 Mineralisches Pigment. Keine schädlichen Nebenwirkungen sind bekannt. Nein weiss Marzipan, Kaugummi
E172 Künstliches, mineralisches Pigment. Insgesamt wenig überpüft. Bisher sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt. Nein gelb rot Marzipan, kandierte Früchte, Süssigkeiten
E173 Eventuell gesundheitsschädlich bei Personen mit Alzheimer Krankheit. Gesunde Nieren scheiden Aluminium schnell aus. Nein silbergrau Dragees, Süssigkeiten
E174 Mineralisches Pigment, metallischer Oberflächenfarbstoff für Lebensmittel. Kann im Gewebe abgelagert werden. Nein silber Dragees
E175 Gilt als unbedenklich. Nein gold Dragees, Danziger Goldwasser
E180 Künstlicher Stoff, der Allergien auslösen kann. Dieser Stoff ist nur für Käseüberzüge zugelassen. Ja rot Käseüberzug
E200 Sorbinsaeure
Gilt als unbedenklich, da sie im Körper wie Fettsäuren abgebaut werden. Beeinträchtigen den Eigengeschmack, z.B. von Brot.
Nein - Feinkostprodukte, Margarine
E201 Natriumsorbat
Gilt als unbedenklich
Nein - -
E202 Kaliumsorbat
Gilt als unbedenklich, da sie im Körper wie Fettsäuren abgebaut werden. Beeinträchtigen den Eigengeschmack, z.B. von Brot.
Nein - Milchprodukte, Salatsossen
E203 Calciumsorbat
Reaktionsfreudig mit anderen Zusatzstoffen. Gelten als unbedenklich, da sie im Körper wie Fettsäuren abgebaut werden. Beeinträchtigen den Eigengeschmack, z.B. von Brot.
Nein - Joghurt, Milchprodukte
E210 Benzoesaeure
Künstliche Stoffe, die Allergien auslösen können, insbesondere bei Personen mit Asthma, Heuschnupfen oder Hautallergien. Im Katzen- und Hundefutter verboten !
Ja - Kaffee-Extrakt, Fruchtjoghurt
E211 Natriumbenzoat
Künstliche Stoffe, die Allergien auslösen können, insbesondere bei Personen mit Asthma, Heuschnupfen oder Hautallergien.
Nein - Sojasosse, Orangensaft, Margarine
E212 Kaliumbenzoat
Künstliche Stoffe, die Allergien auslösen können, insbesondere bei Personen mit Asthma, Heuschnupfen oder Hautallergien.
Nein - Fruchtsäfte
E213 Calciumbenzoat
Künstliche Stoffe, die Allergien auslösen können, insbesondere bei Personen mit Asthma, Heuschnupfen oder Hautallergien. Tötet Pilze und Keime.
Nein - Fruchtsäfte, Fruchtmark
E214 pHB-Ester
Künstliche Stoffe, die Allergien auslösen können. Kreuzallergien gegenüber Sulfonamiden (Antibiotika) sind vereinzelt möglich. Im Tierversuch betäubende Wirkung. Wirken beim Menschen gefässerweiternd. In hohen Dosen führen sie bei Ratten zur Verlangsamung des Wachstums. Natriumverbindungen können Ursachen von metallischem Beigeschmack sein.
Ja - Marzipan, Würzmittel
E215 pHB-Ester-Natrium
Künstliche Stoffe, die Allergien auslösen können. Taubheitsgefühl im Mund. Kreuzallergien gegenüber Sulfonamiden (Antibiotika) sind vereinzelt möglich. Im Tierversuch betäubende Wirkung. Wirken beim Menschen gefässerweiternd. In hohen Dosen führen sie bei Ratten zur Verlangsamung des Wachstums. Natriumverbindungen können Ursachen von metallischem Beigeschmack sein.
Nein - Fruchtsäfte, Trockenfrüchte, Marinaden
E216 pHB-n-Propylester
Künstliche Stoffe, die Allergien auslösen können. Kreuzallergien gegenüber Sulfonamiden (Antibiotika) sind vereinzelt möglich. Im Tierversuch betäubende Wirkung. Wirken beim Menschen gefässerweiternd. In hohen Dosen führen sie bei Ratten zur Verlangsamung des Wachstums. Natriumverbindungen können Ursachen von metallischem Beigeschmack sein.
Nein - Salatsossen, Trockenfrüchte
E217 pHB-n-Propylester-Natrium
Kann Hautreizungen auslösen. Künstliche Stoffe, die Allergien auslösen können. Kreuzallergien gegenüber Sulfonamiden (Antibiotika) sind vereinzelt möglich. Im Tierversuch betäubende Wirkung. Wirken beim Menschen gefässerweiternd. In hohen Dosen führen sie bei Ratten zur Verlangsamung des Wachstums. Natriumverbindungen können Ursachen von metallischem Beigeschmack sein.
Nein - Würzmittel, Fruchtsäfte
E218 pHB-Methylester
Künstliche Stoffe, die Allergien auslösen können. Kreuzallergien gegenüber Sulfonamiden (Antibiotika) sind vereinzelt möglich. Im Tierversuch betäubende Wirkung. Wirken beim Menschen gefässerweiternd. In hohen Dosen führen sie bei Ratten zur Verlangsamung des Wachstums. Natriumverbindungen können Ursachen von metallischem Beigeschmack sein. Es sind Magenreizungen möglich.
Nein - Snacks, Fruchtsäfte, Trockenfrüchte
E219 pHB-Methylester-Natrium
Künstliche Stoffe, die Allergien auslösen können. Kreuzallergien gegenüber Sulfonamiden (Antibiotika) sind vereinzelt möglich. Im Tierversuch betäubende Wirkung. Wirken beim Menschen gefässerweiternd. In hohen Dosen führen sie bei Ratten zur Verlangsamung des Wachstums. Natriumverbindungen können Ursachen von metallischem Beigeschmack sein
Nein - Fertigsalate, Fruchtsäfte, Trockenfrüchte
E220 Schwefeldioxid
Dieser Stoff kommt natürlich vor, wird aber sehr häufig aus Gips und Schwefel hergestellt. Künstliche Stoffe, die zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen können. Sie zerstören Vitamine (B1 und Folsäure). Bei Asthmatikern können Anfällen hervorgerufen werden.
Nein - Himbeersirup, Fruchtsalat
E221 Natriumsulfit
Künstliche Stoffe, die zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen können. Sie zerstören Vitamine (B1 und Folsäure). Bei Asthmatikern können Anfällen hervorgerufen werden.
Nein - -
E222 Natriumhydrogensulfit
Künstliche Stoffe, die zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen können. Sie zerstören Vitamine (B1 und Folsäure). Bei Asthmatikern können Anfällen hervorgerufen werden. Reizt den Magen-Darmkanal.
Nein - Bleichmittel
E223 Natriumdisulfit
Künstliche Stoffe, die zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen können. Sie zerstören Vitamine (B1 und Folsäure). Bei Asthmatikern können Anfällen hervorgerufen werden.Magenreizungen sind möglich.
Nein - fertigem Kartoffelpüree, Fertigsalate
E224 Kaliumdisulfit
Künstliche Stoffe, die zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen können. Sie zerstören Vitamine (B1 und Folsäure). Bei Asthmatikern können Anfällen hervorgerufen werden. Es sind Magenreizungen möglich.
Nein - Wein
E226 Calciumsulfit
Künstliche Stoffe, die zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen können. Sie zerstörfen Vitamine (B1 und Folsäure). Bei Asthmatikern können Anfälle hervorgerufen werden.
Nein - Apfelwein
E227 Calciumhydrogensulfit
Künstliche Stoffe, die zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen können. Sie zerstörfen Vitamine (B1 und Folsäure). Bei Asthmatikern können Anfälle hervorgerufen werden. Zur Herstellung von/in Bier nicht erlaubt.
Nein - nicht-deutsche Biere
E228 Künstliche Stoffe, die zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen können. Sie zerstörfen Vitamine (B1 und Folsäure). Bei Asthmatikern können Anfälle hervorgerufen werden. Nein - -
E230 Biphenyl (Diphenyl)
Künstliche, pilztötende Stoffe für die Schalen von Zitrusfrüchten oder deren Einwickelpapier. Führen im Tierversuch zu Wachstumsstörungen, Nierenschäden, Blasenkrebs und verminderter Fruchtbarkeit. Hände nach dem Berühren behandelter Oberflächen oder des Einwickelpapiers gründlich waschen. Behandelte Schalen nicht zum Backen verwenden. Hemmt das Wachstum von Pilzen.
Ja - Zitrusfruchtschalen
E231 Orthophenylphenol
Künstliche, pilztötende Stoffe für die Schalen von Zitrusfrüchten oder deren Einwickelpapier. Führen im Tierversuch zu Wachstumsstörungen, Nierenschäden, Blasenkrebs und verminderter Fruchtbarkeit. Hände nach dem Berühren behandelter Oberflächen oder des Einwickelpapiers gründlich waschen. Behandelte Schalen nicht zum Backen verwenden. Hemmt das Wachstum von Pilzen. Allergische Reaktionen können nicht ausgeschlossen werden.
Ja - Zitrusfruchtschalen
E232 Natriumorthophenylphenolat
Künstliche, pilztötende Stoffe für die Schalen von Zitrusfrüchten oder deren Einwickelpapier. Führen im Tierversuch zu Wachstumsstörungen, Nierenschäden, Blasenkrebs und verminderter Fruchtbarkeit. Hände nach dem Berühren behandelter Oberflächen oder des Einwickelpapiers gründlich waschen. Behandelte Schalen nicht zum Backen verwenden. Hemmt das Wachstum von Pilzen. Riecht nach Seife.
Ja - Zitrusfruchtschalen
E233 Thiabendazol
Künstlicher Stoff gegen Schimmel- und Pilzbefall bei Bananen und Zitrusfrüchen. Negative gesundheitliche Wirkungen sind nicht bekannt.
Nein - Bananen, Zitrusfrüchte
E236 Ameisensaeure
Kann im Körper abgebaut werden. In grösseren Dosen ist sie giftig. Führt im Tierversucht zu Leberschäden. Wirkt auf der Haut stark ätzend.
Nein - Sauerkonserven (ausser Sauerkraut), Fruchsafterzeugnisse
E237 Natriumformiat
Salze der Ameisensäure. Künstlich hergestellt.
Nein - Fruchterzeugnisse
E238 Calciumformiat
Synthetisch hergestellter Stoff.
Nein - Fruchterzeugnisse
E249 - Nein - -
E250 Natriumnitrit
Behindert den Sauerstofftransport im Blut, was besonders für Säuglinge und Kleinkinder gefährlich ist (Blausucht). Zusammen mit Eiweissbestandteilen (z.B. bei gepökeltem Fleisch) können sich krebserregende Nitrosamine bilden. Als Nebenwirkung sind Kopfschmerzen möglich.
Ja - Schnittkäse, Fleischprodukte
E251 Natriumnitrat
Werden im Lebensmittel und im menschlichen Körper teilweise zu Nitrit umgewandelt. Sie können das Blut deoxieren.
Ja - Schinkenspeck, Schinken, Pökelsalz
E252 Kaliumnitrat
Reaktionen wie: Bauchschmerzen, Erbrechen, Schwindel sind möglich
Ja - gepökeltes Fleisch, Wurst, Pökelsalz
E260 Essigsäure
Natürliches, unschädliches Säuerungsmittel.
Nein - Salatsossen
E261 Kaliumacetat
Salze der Essigsäure. Wird durch Urin schnell ausgeschieden
Nein - -
E262 Natriumdiacetat
Künstlich hergestellter Stoff. Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.
Nein - Gebäck, Brot
E263 Calciumacetat
Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.
Nein - Schnellgeliermittel
E270 Milchsaeure
Natürliches, unschädliches Säuerungsmittel.
Nein - Dressings, fertige Salate, Konfekt
E280 Propionsaeure Nein - In der Schweiz vor allem in Schnittbrot und Gebäck. Umstritten, in vielen Anwendungen unnoetig.
E281 Natriumpropionat Nein - In der Schweiz vor allem in Schnittbrot und Gebäck. Umstritten, in vielen Anwendungen unnoetig.
E282 Calciumpropionat Nein - In der Schweiz vor allem in Schnittbrot und Gebäck. Umstritten, in vielen Anwendungen unnoetig.
E283 Kaliumpropionat Nein - In der Schweiz vor allem in Schnittbrot und Gebäck. Umstritten, in vielen Anwendungen unnoetig.
E290 Kohlendioxid
Treibgas und Aufschäumungsmittel, das im Lebensmittel als unbedenklich gilt. Entsteht auch durch photosynthese der Pflanzen.
Nein - Sprudelgetränke
E296 Natürliches unschädliches Säuerungsmittel Nein - -
E297 - Nein - -
E300 Ascorbinsaeure
Unschädlicher Stoff, auch als Vitamin C bekannt. Wird aber meist synthetisch hergestellt. Grosse Mengen Vitamin -C- können medizinische Tests verfälschen !
Nein - Früchte, Kondensmilch, Limonaden
E301 Natriumascorbat
Synthetisch hergestellter Stoff. Salze der Ascorbinsäure.
Nein - Wurstwaren
E302 Calcium-Ascorbat
Synthetisch hergestellter Stoff. Wird im Körper als Vitamin -C- verwertet.
Nein - Fertiggerichte
E304 Ascorbylpalmitat
Synthetisch hergestellter Stoff. Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.
Nein - Wurstwaren, Hühnerbrühe
E306 Tocopherole
Unschädlicher Stoff, auch als Vitamin E bekannt. Wird im Körper als Vitamin -E- verwertet.
Nein - Sojaöl, Mais
E307 Tocopherole
Synthetisches Vitamin -E-, bei gleichzeitiger Einnahme von Vitamin-E-Präparaten besteht die Gefahr einer gesundheitsschädlichen Überdosierung. Wird im Körper wie Vitamin -E- verwertet.
Nein - Wurstwaren
E308 Tocopherole
Synthetisches Vitamin -E-, bei gleichzeitiger Einnahme von Vitamin-E-Präparaten besteht die Gefahr einer gesundheitsschädlichen Überdosierung. Wird im Körper wie Vitamin -E- verwertet.
Nein - -
E309 Tocopherole
Synthetisches Vitamin -E-, bei gleichzeitiger Einnahme von Vitamin-E-Präparaten besteht die Gefahr einer gesundheitsschädlichen Überdosierung. Wird im Körper wie Vitamin -E- verwertet.
Nein - -
E310 Propylgallat
Natürliche Stoffe, werden aber meist synthetisch hergestellt. Können Allergien auslösen. Magenbeschwerden sind möglich.
Ja - Kaugummi, Margarine
E311 Octylgallat
Magenbeschwerden sind möglich Können Allergien auslösen. Für Säuglingsnahrung verboten.
Ja - Knabbergebäck, Kartoffelerzeugnisse
E312 Nicht ausreichend erforschter Stoff. Kann Allergien auslösen, Für Säuglingsnahrung verboten. Ja - Marzipan, Kaugummi
E320 Buthylhydroxianisol (BHA)
Synthetische Stoffe, die im Fettgewebe des Menschen gespeichert werden können. Lösen häufig Überempfindlichkeitsreaktionen und Allergien aus. Erhöht den Cholesterinspiegel.
Ja - Rosinen, Butter
E321 Butylhydroxitoluol (BHT)
Synthetische Stoffe, die im Fettgewebe des Menschen gespeichert werden können. Lösen häufig Überempfindlichkeitsreaktionen und Allergien aus. E 321 kann die Krebsentstehung begünstigen. Kann bei empfindlichen Menschen zu Hautrissen führen.
Ja - Kartoffelchips, Pflanzenöle
E322 Lecithin
Unschädliche Stoffe, hauptsächlich aus Soja gewonnen. Werden meistens als Emulgator (zur Verbindung von Fett und Wasser) verwendet. Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.
Nein - Soja
E325 Natriumlactat
Salze der Milchsäure. Wird im Körper ohne Probleme verwertet.
Nein - Konfekt, Käse
E326 Wird im Körper ohne weitere Probleme verwertet. Nein - -
E327 Calciumlactat
Wird im Körper ohne weitere Probleme verwertet.
Nein - Schaumgebäck
E330 Zitronensäure
Natürlicher Stoff, wird synthetisch hergestellt, unschädlich. Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.
Nein - Zitronen, Eiscreme, Marmelade, Käse
E331 Natriumcitrat
Salze der Citronensäure. Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.
Nein - Süssigkeiten, Käse
E332 Kaliumcitrat
Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.
Nein - Kondensmilch, Marmelade
E333 Calciumcitrat
Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.
Nein - Konfekt, Sprudel, Käse
E334 L(+)-Weinsaeure
Natürlicher Stoff. Wird im Körper ohne Probleme verwertet.
Nein - Weintrauben
E335 Natriumtartrate
Salze der Weinsäure. Wird im Körper ohne Probleme verwertet.
Nein - Konfitüre, Konfekt
E336 Kaliumtartrate
Verwertung im Körper ohne Probleme
Nein - Kuchenmischung, Zitronengebäck
E337 Calciumtartrate
Verwertung im Körper ohne Probleme. Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.
Nein - Käse-, Fleischwaren
E338 Orthophosphorsaeure
Wird auch als Phosporsäure bezeichnet. Kann in hohen Dosen die Calciumaufnahme des Körpers behindern. Umstritten ist noch, ob sie bei Kindern übernervöses Verhalten und Konzentrationsstörungen (Hyperaktivität) auslösen kann.
Nein - Käse, Würzmittel, Colagetränke
E339 Natrium-Orthophosphorsaeure
Salze der Phosphorsäure, werden auch als Phosphate bezeichnet.
Nein - Wurstwaren, gekochtes Fleisch
E340 Kalium-Ortophosphorsaeure
Synthetisch hergestellter Stoff.
Nein - Gelee, Tortenguss
E341 Calcium-Ortophsphorsaeure
Synthetisch hergestellter Stoff.
Nein - Backpulver, Fertiggebäck
E343 Magnesium-Ortophosphorsaeure Nein - -
E350 Natriummalate
Unschädliche Stoffe, Salze der Apfelsäure
Nein - -
E351 Kaliummalate
Natuerliche Säure
Nein - -
E352 Calciummalate
Natuerliche Säure
Nein - -
E353 Metaweinsaeure
Natuerliche Säure
Nein - -
E355 Adipinsaeure - - -
E363 Bernsteinsaeure
Natürlicher unschädlicher Stoff
Nein - -
E375 Nicotinsaeure
Unschädlicher Stoff, der Gruppe der B-Vitamine gehört.
Nein - -
E400 Alginsaeure
Wird aus Braunalgen gewonnen. Kann die Aufnahme von Spurenelementen (Eisen, Zinn, Cobalt, Mangan) durch den Darm behindern. Bei regemässigem Verzehr kann es zu einer Unterversorgung mit diesen lebenswichtigen Spurenelementen kommen.
Ja - Braunalgen, Geliermittel
E401 Natriumalganat
Salze der Alginsäure
Nein - Schnittkäse, Desserts, Eiscreme
E402 Kaliumalginat
Soll die Verfügbarkeit einiger Mineralstoffe verringern.
Nein - Pudding, Geliermittel, Eiscreme
E403 Ammoniumalginat
Soll die Eisenaufnahme des Körpers behindern.
Nein - Eiscreme, Pudding
E404 Calciumalginat
Soll die Verfügbarkeit einiger Mineralstoffe verringern.
Nein - Eiscreme, künstliche Sahne
E405 Phrophylenglykol-Alginat
Ester aus der Alginsäure. Soll die Verfügbarkeit einiger Mineralstoffe verringern.
Nein - fertige Salate, Hüttenkäse
E406 Agar-Agar
Unbedenklicher Stoff, der aus Rotalgen gewonnen wird und abführend wirkt. In Pulverform, farb- und geruchslos, löst es sich in heisser Flüssigkeit auf. Die Bindefähigkeit ist 8mal höher als Blattgelatine. In kaltem Wasser ist Agar-Agar quellfähig. Es löst sich beim Erhitzen auf 80-90°C und geliert nach em Abkühlen bei 30-40°C.
Nein - Käse, Joghurt, Eiscreme, Geleeüberzug von Fruchttorten
E407 Carrageen
Wird aus Rotalgen gewonnen. Grössere Mengen wirken abführend. Kann die Schleimhaut des Darmes schädigen und kann den Darm anfälliger gegen Bakterien machen. Führt im Tierversuch zur Bildung von Geschwüren. Hemmt Eiweissverdauung.
Ja - Rotalgen, Eiscreme, Feingebäck
E410 Johannisbrotkernmehl
Natürlicher Stoff, der aus Samen des Johannisbrotbaumes hergestellt wird. Wirkt abführend und kann die Eiweissausnutzung verringern. Ein altbewährtes Abführmittel.

Verwendung: Als Bindemittel für Süssspeisen, zur Erhöhung der Wasseraufnahmefähigkeit von Backmehl. Wird auch als Frischhaltemittel eingesetzt.
Nein - im Samen des Johannisbrotbaumes
E412 Guakernmehl
Wird aus dem Samen der Guarpflanze hergestellt und kann verschiedene Verunreinigungen enthalten, die im Tierversuch z.B. zu Wachstumsstörungen führen.

Verwendung: Als Dickungsstoff in Saucen, Suppen, Glace, Milchprodukten. Vor allem für die Diätküche.
Nein - im Samen der Guarpflanze
E413 Tragant
Natürlicher Stoff, der aus der Rinde einer asiatischen Pflanze hergestellt wird. Wirkt abführend und steht unter dem Verdacht, Allergien auszulösen. Die gesundheitliche Bewertung ist noch nicht abgeschlossen. Gilt nur als vorläufig vertretbar. Kann Allergien auslösen.
Nein - Streich- und Schmelzkäse
E414 Gummi arabicum
Getrocknete Gummiabsonderung einer Akazienart. Kann Allergien auslösen. Nicht ausreichend untersucht. Wird zu einem körnigen Pulver gemahlen.

Verarbeitung: In Wasser - 5 Teile Wasser, 1 Teil Gummi - quellen lassen. Vor Gebrauch im Waserbad erwärmen und passieren.
Nein - Schwarzwälderkirschtorte, Biber, Lebkuchen, Konfekt
E415 Xanthan
Wird mit Hilfe von Bakterien aus Zucker gewonnen. Ruft im Tierversuch in hohen Dosen Durchfall hervor.
Nein - Zucker
E420 Sorbit
Zuckeraustauschstoff, von dem nicht mehr als 20g am Tag aufgenommen werden sollte, sonst kann Durchfall auftreten. Im Tierversuch kommt es bei grösseren Mengen zur Harnsteinbildung und zur Entstehung von Nierentumoren. Nicht für Getränke zugelassen. Wird in geringen Mengen gut vertragen.
Nein - Diabetikerprodukte
E421 Mannit
Unbedenklicher Zuckeraustauschstoff.
Nein - Süssigkeiten, Eiscreme
E422 Glycerin
Unbedenkliches Feuchthaltemittel. Nicht ausreichend erforschtes Mittel.
Nein - Konfekt
E440 Pektin
Wird aus Früchten, z.B. Äpfeln oder Zitrusschalen gewonnen. Kann in grossen Mengen zu Durchfall führen. Kann im Darm Giftstoffe absorbieren.

Es kommt flüssig für Grossverbraucher und als Pulver in den Handel. Manchen Produkten ist Pektin gebrauchsfertig zugemischt.

Verarbeitung: Zum Beispiel Pektinpulver mit Fruchtsaft vermischen und wenig Weinsteinsäure darunterrühren. Die Säure bewirkt das Dickwerden der ganzen Flüssigkeit.

Verwendung: Zum Binden von Fruchtgelee und Konfitüre, zum Überziehen von Fruchttorten und Fruchtschnitten, als Festigungsmittel für Eischnee und Buttercreme.
Nein - Geliermittel
E440a Amidierte Pektine
Wird durch Ammoniak aus den Pflanzen herausgelöst, ist nur bei Gelierzucker und Gelierhilfen erlaubt. Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.
Nein - Geliermittel
E440b Amidierte Pektine
Wird durch Ammoniak aus den Pflanzen herausgelöst, ist nur bei Gelierzucker und Gelierhilfen erlaubt. Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.
Nein - Geliermittel
E442 Ammonphosphatide
können Magen uebersäuern
Nein - Emulgatoren
E450a Diphosphate
Werden auch als Phosphate bezeichnet. Können in hohen Dosen die Calciumaufnahme des Körpers behindern. Umstritten ist noch, ob sie bei Kindern übernervöses Verhalten und Konzentrationsstörungen (Hyperaktivität) hervorrufen können. "Kalk-Armut" im Skelett wird begünstigt.
Nein - -
E450b Triphosphate
Werden auch als Phosphate bezeichnet. Können in hohen Dosen die Calciumaufnahme des Körpers behindern. Umstritten ist noch, ob sie bei Kindern übernervöses Verhalten und Konzentrationsstörungen (Hyperaktivität) hervorrufen können.
Nein - Kondensmilch, Käse
E450c Polyphosphate
Werden auch als Phosphate bezeichnet. Können in hohen Dosen die Calciumaufnahme des Körpers behindern. Umstritten ist noch, ob sie bei Kindern übernervöses Verhalten und Konzentrationsstörungen (Hyperaktivität) hervorrufen können.
Nein - Käse, gefrorene Fischprodukte
E460 Cellulose
Dickungsmittel, das im Körper nicht verwertet wird. Regt die Verdauung an. Ist nur für Kaugummi zugelassen.
Nein - Kaugummi
E461 Methycellulose
Chemisch oder physikalisch behandelte Cellulosen. Mikroskopisch kleine Kristalle aus Pflanzenfasern.
Nein - Speiseeis, Milchprodukte
E463 - Nein - -
E464 - Nein - -
E466 Carboximethylcellulose
Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.
Nein - Tomatensosse, Schmelzkäse
E470 Salze der Speisefettsaeuren
Unbedenkliche Stoffe. Verbindungen von Fetten und Säuren, die auch als natürliche Nahrungsbestandteile vorkommen.
Nein - -
E471 Mono-und Diglyceride der Speisefettsaeuren
Unbedenkliche Stoffe. Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt. Wird im Körper problemlos abgebaut.
Nein - Wichtige Emulgatoren bei der Herstellung von Margarine, Pudding, Glacen usw
E472 Mono- und Diglyceride der Speisefettsaeuren, verestert mit Nein - -
E472a - Essigsaeure Nein - -
E472b - Milchsaeure Nein - -
E472c - Zitronensaeure Nein - -
E472d - Weinsaure Nein - -
E472e - Monoacetyl- und diacetylsaeure Nein - -
E472f - Essig- und Weinsaeure Nein - -
E474 Künstliche unbedenkliche Stoffe. Nein - -
E475 Polyglycerinester
Unbedenklicher Stoff, der im Körper wie Fett verwertet wird.
Nein - -
E500 Natriumncarbonat
Auch als Soda bekannt. Kann in hohen Dosen zur Reizung des Magen-Darm-Bereichs und zu Durchfällen führen. Gilt aber in den in Lebensmitteln vorkommenden Mengen als unbedenklich.
Nein - -
E501 Kaliumcarbonat
Salze der Kohlensäure, die auch als Säuerungsmittel und Säureregulator eingesetzt werden.
Nein - -
E503 Ammoncarbonat Nein - -
E504 Magnesiumcarbonat Nein - -
E507 Salzsaeure
Kann in hohen Dosen zu Erbrechen und Verätzungen führen. Ist nur zur Herstellung von Würzmitteln und Invertzucker (z.B. Kunsthonig) zugelassen. Im fertigen Würzmittel kann eine Verätzungsgefahr ausgeschlossen werden.
Nein - Würzmittel, Invertzucker (z.B. Kunsthonig)
E508 Kaliumchlorid
Härtungsmittel
Nein - -
E509 Calciumchloid Nein - -
E510 Ammoniumchlorid
Wird auch als Salmiak bezeichnet. Kann in sehr hohen Dosen zur Übersäuerung des Blutes und zu Magen-Darm-Beschwerden führen.
Nein - -
E511 Magnesiumchlorid
Härtungsmittel
Nein - -
E513 Schwefelsaeure
In geringen Mengen wirkt sie reizend, in grösseren Dosen zerstört sie das Körpergewebe. Ist nur zur Herstellung von modifizierter Stärke und Invertzucker zugelassen. Durch den Verzehr des fertigen Produkts kann eine Gewebszerstörung ausgeschlossen werden.
Nein - -
E514 Natriumsulfat
Salze der Schwefelsäure. Wird auch als Glaubersatz (Abführmittel) bezeichnet.
Nein - -
E515 Kaliumsulfat Nein - -
E516 Calciumsulfat
Wird auch als Gips bezeichnet
Nein - -
E520 Aluminiumsulfat Nein - -
E523 Aluminiumammonsulfat Nein - -
E524 Natriumhydroxid
Wird auch als Ätznatron oder Natronlauge bezeichnet. Wird speziell für Laugengebäck verwendet. Das Gebäck hat bei sachgemässer Herstellung keine ätzende Wirkung.
Nein - -
E525 Kaliumhydroxid
Wird auch als Ätzkali oder Kalilauge bezeichnet.
Nein - -
E526 Calciumhydroxid
Wird auch als gelöschter Kalk oder Kalkmilch bezeichnet.
Nein - -
E527 Ammoniumhydroxid Nein - -
E529 Calciumoxid      
E530 Magnesiumoxid      
E535 Magnesiumhydroxid / Natriumferrocyanid
Verbessert die Rieselfähigkeit von Tafelsalz. Im Tieversuch nierenschädigend.
Nein - Tafelsatz
E536 Kaliumferrocyanid Nein - -
E540 Dicalciumdiphosphat
Salze der Phosphorsaeure. Gleiche Bedenken wie bei E 338-343
Nein - -
E543 Calciumnatriumpolyphosphat
Salze der Phosphorsaeure. Gleiche Bedenken wie bei E 338-343
Nein - -
E544 Calciumpolyphosphat (Orthophosphorsaeure)
Salze der Kieselsaeure
Nein - -
E550 Natriumsilikat
Salze der natürlich vorkommenden Kieselsäure, unbedenkliche Stoffe.
Nein - -
E551 Kieselsaeure, Siliciumdioxid Nein - -
E552 Calciumsilikat Nein - -
E553a Magnesiumsilikat
Verursacht im Tierversuch Nierenschäden.
Nein - -
E553b Talkum
Muss laut Gesetz frei von Asbestfasern sein. Verstösse sind allerdings nicht auszuschliessen.
Nein - -
E554 Aluminiumsilikat
Unbedenklicher Stoff, der auch als Kieselsäure bezeichnet wird.
Nein - -
E558 Bentonit
Natürliches Tongestein, das als Verunreinigung geringe Mengen Blei (20 mg/kg) und Arsen (2mg/kg) enthalten darf. Wird z.B. bei der Bierherstellung als Klärhilfsmittel verwendet.
Nein - -
E570 Stearinsaeure
Unbedenkliche, natürliche Fettsäure, die auch als Stearat bezeichnet wird.
Nein - -
E572 Magnesiumstearat
Salz der Fettsäure
Nein - -
E574 Gluconsaeure
Unbedenkliche Säuerungsmittel
Nein - -
E575 Glucono-deltalacton Nein - -
E576 Natriumgluconat
Salze der Gluconsäure
Nein - -
E577 Kaliumgluconat Nein - -
E578 Calciumgluconat Nein - -
E579 Eisengluconat
Färbungsmittel für Oliven
Nein - Oliven
E620 Glutaminsaeure
Können bei empfindlichen Personen oder bei hohem Verzehr zu Kopfschmerzen, Taubheitsgefühl im Nacken, Schwäche und Herzklopfen führen, bekannt als "China Restaurant Syndrom"
Nein - -
E621 Natriumglutamat
Können bei empfindlichen Personen oder bei hohem Verzehr zu Kopfschmerzen, Taubheitsgefühl im Nacken, Schwäche und Herzklopfen führen, bekannt als "China Restaurant Syndrom"
Nein - -
E622 Kaliumglutamat
Können bei empfindlichen Personen oder bei hohem Verzehr zu Kopfschmerzen, Taubheitsgefühl im Nacken, Schwäche und Herzklopfen führen, bekannt als "China Restaurant Syndrom"
Nein - -
E623 Kalziumglutamat
Im Tierversuch kommt es bei regelmässigem Verzehr zu Veränderungen des Gehirns und der Leber und zu vemehrter Harnsäurebildung (zuviel Harnsäure kann beim Menschen Gichtanfälle auslösen). werden in vielen Fertiggerichten und Würzmitteln (z.B. Sojasosse) eingesetzt. Wirken nur zusammen mit Salz, daher sind viele Fertiggerichte so salzhaltig.
Nein - Fertiggerichte, Würzmittel
E625 Im Tierversuch kommt es bei regelmässigem Verzehr zu Veränderungen des Gehirns und der Leber und zu vemehrter Harnsäurebildung (zuviel Harnsäure kann beim Menschen Gichtanfälle auslösen). werden in vielen Fertiggerichten und Würzmitteln (z.B. Sojasosse) eingesetzt. Wirken nur zusammen mit Salz, daher sind viele Fertiggerichte so salzhaltig. Nein - Geschmacksverstärker sind umstritten, gesundheitlich bedenklich und meist unnötig. In der Schweiz nur als Sammelbegriff ohne E-Nummern.
E627 Natriumguanylat
Geschmacksverstärker, die etwa 10 - 20 mal stärker als Glutaminsäure wirken. Werden auch als Guanylat bezeichnet.
Nein - -
E628 Kaliumguanylat
Geschmacksverstärker, die etwa 10 - 20 mal stärker als Glutaminsäure wirken. Werden auch als Guanylat bezeichnet.
Nein - -
E631 Natriumosinat
Geschmacksverstärker, die etwa 10 - 20mal stärker als Glutaminsäure wirken. Werden auch als Inosinat bezeichnet.
Nein - -
E632 Kaliumosinat
Geschmacksverstärker, die etwa 10 - 20 mal stärker als Glutaminsäure wirken. Werden auch als Inosinat bezeichnet.
Nein - -
E636 Maltol
Geschmacksverstärker, der den Geschmackseindruck "Karamel" vermitteln und den süssen Geschmack steigert.
Nein - -
E637 Ethylmaltol
Stärkere geschmacksgebende Wirkung als Maltol
Nein - -
E901 Bienenwachs
Natürliches unbedenkliches Überzuckerungsmittel.
Nein - -
E902 Candelillawachs
Unbedenkliches Überzugsmittel, wird aus einer mexikanischen Wolfsmilchpflanze gewonnen.
Nein - -
E903 Carnaubawachs
Unbedenkliches Überzugsmittel, wird aus den Blättern der Carnaupalme gewonnen.
Nein - -
E904 Überzugsmittel, wird aus verschiedenen Bäumen Ostasiens gewonnen. Nein - -
E905 Schellack
Unbedenkliches Überzugsmittel, wird aus Erdöl gewonnen.
Nein - -
E906 Benzoeharz
Überzugsmittel, Harz des Benoebaumes
Nein - -
E907 Kristalline Wachse
Unterschiedliche Überzugsmittel, die auch Paraffin genannt werden.
Nein - -
E910 L-Cystein
Natürlicher Eiweissbaustein
Nein - -
E913 Lanolin
Wird beim Aufbereiten von Schafwolle aus dem Wollfett gewonnen.
Nein - -
E915 Ester des Kollophoniums
Künstlicher Stoff, mit Bestandteilen des Harzes von Nadelbäumen. Allergien sind möglich.
Nein - -
E920 Natürliche, körpereigene Eiweissstoffe. Nein - -
E921 L-Cystin Nein - -
E925 Chlor
Aggressives Gas, das zur Trinkwasserentkeimung eingesetzt wird. Dabei können sich chlorierte organische Verbindungen bilden, die krebsauslösend sind. Der Chlorgehalt in Trinkwasser kann beim Wasserwerk erfragt werden.
Nein - Trinkwasser
E926 Chlordioxid
Aggressives Gas, das zur Trinkwasserentkeimung eingesetzt wird. Dabei können sich chlorierte organische Verbindungen bilden, die krebsauslösend sind. Der Chlorgehalt im Trinkwasser kann beim Wasserwerk erfragt werden.
Nein - Trinkwasser
E950 Künstlicher Stoff. Im Tierversuch kommt es zu einem geringen Übertritt in die Plazenta und die Milch von Muttertieren. Es gilt als unbedenklich. Die Weltgesundheitsorganisation hat eine duldbare tägliche Aufnahmemenge von 15 mg pro kg Körpergewicht festgelegt. Das sind für einen 70 kg schweren Menschen ca. 3 Liter Limonade. Nein - -
E951 Künstlicher Stoff aus Eiweissbausteinen. Menschen mit der angeborenen Stoffwechselerkrankung Phenylketonurie (PKU) dürfen Aspartam nicht essen. Aspartam kann (bis zu 1 %) den gesundheitsschädlichen Stoff Diketopiperazin enthalten. Diese Verunreinigung kann beim Erwärmen von Speisen, die Aspartam enthalten, entstehen. Die Weltgesundheitsorganisation hat eine duldbare tägliche Aufnahmemenge von 40 mg pro kg Körpergewicht festgelegt. Das sind für einen 70 kg schweren Menschen ca. 155 Tabletten pro Tag, wenn eine Tablette 18 mg Aspartam enthält oder 4 1/2 Liter eines kalorienarmen Erfrischungsgetränkes.. Ja - -
E952 Künstlicher Stoff. Kann im Tierversuch die Fruchtbarkeit vermindern, und es kann zu einem Übergang in die Milch von Muttertieren kommen. War in den USA jahrelang wegen Krebsverdachtes verboten. Der Krebsverdacht konnte in Deutschland nicht bestätigt werden. Die Weltgesundheitsorganisation hat eine duldbare tägliche Aufnahmemenge von 11 mg pro kg Körpergewicht festgelegt. Das sind für einen 70 kg schweren Menschen ca. 11 Tabletten pro Tag, wenn eine Tablette 70 mg Cyclamat enthält. Nein - -
E954 Künstlicher Stoff mit einer starken Süsskraft. Kann bei hohen Konzentrationen metallischen Beigeschmack hervorrufen. Darf als Verunreinigung Toluolsulfonamid enthalten, das auch als Weichmacher und Pilzbekämpfungsmittel in der Landwirtschaft verwendet wird und im Tierversuch krebsauslösend wirkt. In den USA mussten mit Sacharin gesüsste Produkte den Hinweis tragen, dass durch die Fütterung von Saccharin in tierversuchen Krebs ausgelöst wird. Die Weltgesundheitsorganisation hat eine duldbare tägliche Aufnahmemenge von 5 mg pro kg Körpergewicht festgelegt. Das sind z.B. für einen 70 kg schweren Menschen ca 21 Süssstofftabletten pro Tag, wenn eine Tablette 16,5 mg Saccharin enthält. Nein - -
E1404 Oxidativ abgebaute Staerkeverbindungen - - Stärke
E1414 Acetyliertes Distaerkephosphat - - -
E1420
E1421
Monostaerkeacetat - - -
E1422 Acetyliertes Distaerkeadipat - - -

(!?= Gefahr? Ja/ Nein)

Ein "-" bedeutet, dass bei der Erfassung über diesen Stoff keine entsprechenden Informationen bekannt waren.
(Quellen: Uni Bonn / Kekulé Institut / Diverse)

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