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Warum?... Gedanken Lächerlich Weisheiten Mütter Geschichte

Die Macht des Denkens

Buchtitel: Die Freiheit erwartet Sie, von perry fehr, hier erhältlich

Wie kann man sich innere Stabilität erarbeiten?

Ressourcen sind nicht unendlich, man muss sie deshalb ökonomisch nutzen. Die wenigsten Menschen begreifen, dass sie selbst ihre wichtigste Ressource sind, um Anforderungen in Alltag und Beruf zu bewältigen. Viele beanspruchen sich unökonomisch und riskieren damit negativen Stress.

Mit folgendem fünf Punkte-System wird das Ziel verfolgt, im Einklang mit sich selbst zu sein und optimal zu handeln, wenn's darauf ankommt - unter Beanspruchung und Leistungsdruck genauso wie beim Erholen und Geniessen.

Selbstgesprächsregulation
Selbstgespräche und Handeln gehören zusammen. Je grösser die Beanspruchung wird, desto intensiver werden unsere Selbstgespräche. Diese Erkenntnis ist wichtig für die innere Stabilität. Weniger erfolgreiche Menschen thematisieren dabei überwiegend Selbstzweifel. Die erfolgreichen bauen sich mit zuversichtlichen Gedanken auf. Erfolgreiche fokussieren sich in ihren Selbstgesprächen auf ihre Aufgabe. Weniger erfolgreiche sind mehr von Ängsten und der Beschäftigung mit sich selbst und den Konsequenzen ihres Handeln eingenommen. Dadurch verunsichern Sie sich selbst.

Vorstellungsregulation
Unsere Vorstellungen steuern unser Können, Handeln und Auftreten. Sie beeinflussen, was wir nachfolgend erleben und erfahren und wie wir auf andere wirken. Vorstellungen sind deshalb wichtige Prüf- und Führungsgrössen für unser Tun und Lassen. Ängstliche Vorstellungen machen befangen und wirken stark destabilisierend und erfolgsbeeinträchtigend. Wir müssen folglich bei unseren Vorstellungen ansetzen, wenn wir unser Denken verändern, Verunsicherungsgefühle ausschalten und unsere innere Stabilität verbessern wollen.

Aufmerksamkeitsregulation
Wir leben jetzt, müssen aber auch an morgen denken. Heute noch stärker als früher. Weniger das, was jetzt zu bewältigen ist, sondern das, was kommen könnte, nimmt zunehmend unsere Aufmerksamkeit gefangen. Fraglos ist die Beschäftigung mit der Zukunft wie auch die Auseinandersetzung mit dem Vergangenen wichtig. Doch ein ausschliesslich auf die Pole "Gestern" und "Morgen" fokussiertes Denken destabilisiert, macht unruhig und unaufmerksam. Innere Stabilität und mit ihr Konzentration, Kraft, Energie, Leistungsfähigkeit entstehen aus dem Verankertsein im Hier und Jetzt.

Kompetenzüberzeugung
Innere Stabilität verlangt, das einzusetzen, was wir haben und nicht laufend über das nachzugrübeln, woran es uns mangelt. Wer nur mit seinen tatsächlichen oder vermeintlichen Schwächen und Unvollkommenheiten beschäftigt ist, wird unsicher und fühlt sich dem Leben ausgeliefert. Das destabilisiert und ist Gift für Leistungslust und Wagemut. Wie im übrigen auch, bekannte Schwächen vor sich selbst zu verleugnen. Wirklich stabil und in der Lage, Beanspruchungen zu meistern, bin ich deshalb erst, wenn ich von der Wirksamkeit meines Handelns trotz gegebener Schwächen überzeugt bin; wenn ich mich vor einer selbst- oder fremdgestellten Anforderung selbstbewusst und sicher auf meine Stärken besinnen kann.

Regeneration
Lebensvorgänge beschreiben Wellenbewegungen. Sie wechseln zwischen Spannung und Entspannung. Innere Stabilität braucht diesen Wechsel zwischen Belastung und Erholung. Das bewusste, überlegte Einschalten von regenerativen Phasen und Situationen ist ein wichtiger Hinweis auf die erworbene Fähigkeit, stabilisierend mit sich umgehen zu können.



"Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab."

Marc Aurel

Innere Stabilität

Gelingt es, sich durch ein so verändertes Denken eine fester gefügte innere Stabilität zu erarbeiten, zahlt sich das vielfach aus.

Wer innerlich stabil ist, ...

Alles, was wir erleben, wird im Bewusstsein als Information dargestellt. Können wir diese Informationen kontrollieren, können wir bestimmen, wie wir uns fühlen. Freude am und Offenheit gegenüber dem Leben hängt letztlich davon ab, wie der Verstand die täglichen Erfahrungen filtriert und deutet.

Ein Mensch kann sich glücklich oder unglücklich machen, unabhängig davon, was tatsächlich "draussen" geschieht, indem er sein Denken verändert. Immer wieder trifft man auf Menschen, die durch die Kraft ihres Denkens eine schwierige Situation bewältigen.

Diese Fähigkeit, allen Hindernissen, Rückschlägen und Unsicherheiten zum Trotz nicht zu resignieren, ist die vermutlich wichtigste Voraussetzung nicht für den Erfolg, sondern auch für die Lebensfreude.

Gedanken können also auch Mut- oder Energielieferanten sein oder beides in einem Menschen auslösen. Ob Sie innerlich stabil im Leben stehen oder sich von den Ereignissen hin und her gezerrt fühlen, bestimmt sich durch das, was Sie denken. Was Sie denken sind Sie. Und was Sie sind, strahlen Sie aus.


Innere Stabilität führt zu ...


Des Menschen grösster Feind sind seine negativen Gedanken
und die daraus resultierende Angst!

ständiges Geplapper unserer Gedanken
Es gibt noch viel zu tun...    ...denken wir um!



Negative Gedanken

so heisst es immer wieder, lassen uns erkranken. Und ich sage:

"Es ist wirklich so"!

Sie können dies auch ganz einfach testen. Da es sich bei diesem Erkranken um einen langsam schleichenden Prozess handelt, erleben wir die Zusammenhänge nicht bewusst. Es sind auch nicht unbedingt nur die "bösen" oder "schlechten" Gedanken. Oft sind es (Selbst)vorwürfe, Schuldgefühle, Ängste, Sorgen, Erbostheit, Unmut, Bitterkeit, Groll, Verärgerungen, Missmut, Zorn, Wut, Rachegedanken, u.v.m. Meistens tief in uns versteckt und allzeit anwesend, Energie raubend und zermürbend.

Um zu testen wie es wirkt, seine Gedanken positiv auf sich wirken zu lassen, ist es einfacher, die äusseren, negativen Einflüsse für eine gewisse Zeit ganz bewusst wegzulassen. Das eigene Denkmuster, welches uns anerzogen wurde und von uns über viele Jahre "gepflegt" wurde, benötigt wesentlich mehr Disziplin, Geduld und Wille um geändert zu werden. Also eignet es sich nicht so gut für einen simplen Test.

Der Test

Notieren Sie sich, was Sie heute beschäftigt. Achten Sie auf Ihr Gefühl, Ihre Ängste, Ihre Sorgen. Schreiben Sie in groben Zügen alles auf. Nun legen Sie diese Zeilen in einen Umschlag und öffnen diesen erst wieder, wenn drei Monate verstrichen sind.

Während diesen drei Monaten ändern Sie nicht viel an Ihrem gewohnten Alltag. Sie meiden lediglich alle schlechten Nachrichten aus den verschiedenen Medien aufzunehmen. Also keine Tagesschau am Fernsehen (auch keine entsprechenden Talkshows), keine Nachrichten am Radio, keine negativen Berichte aus der Zeitung oder dem Internet, keine Katastrophenmeldungen, etc. Hören oder sehen Sie einfach weg, wenn etwas in dieser Richtung berichtet wird. Schalten Sie den Sender um, oder verlassen Sie den Raum, wenn es nicht anders geht.
Auf der andern Seite sehen Sie sich dafür Sendungen wie "Wunder der Erde" oder ähnliche an, wenn es unbedingt "Fernsehen" sein muss. Oder Sie hören sich gute Musik an. Aber machen Sie während dieser drei Monaten ganz bewusst einen grossen Bogen um alle negativen Meldungen.

Nach drei Monaten schreiben Sie sich wieder auf, was Sie beschäftigt. Achten Sie auf Ihr Gefühl, Ihre Ängste, Ihre Sorgen. Schreiben Sie wieder in groben Zügen alles auf. Vergleichen Sie nun diese beiden Schriftstücke. Das Ergebnis wird Sie überraschen ;-)

Das faszinierende an den negativen Meldungen ist nicht nur, dass sie sich sehr gut verkaufen lassen (keine Agentur würde denselben Aufwand betreiben, um an positive Nachrichten zu kommen wie sie es für negative tut ;-). Viel mehr fasziniert mich, wie es unser Denken beeinflusst. Haben wir diese Tatsache erst einmal "erfahren" dürfen, werden wir augenblicklich unseren täglichen Gedanken viel mehr liebevolle Aufmerksamkeit schenken -

garantiert ;-)

Übrigens: Die meisten Menschen, die meinen Test wirklich ernsthaft durchgeführt haben, fragen sich danach, wozu ihnen diese negativen Schlagzeilen dienlich sein sollen. So bleiben viele dabei, negative Meldungen generell zu meiden . . .

Inzwischen gibt es ja auch Zeitschriften, welche nur positive Inhalte anbieten ;-)

Interview mit Gott

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